karola thomas - runde ecken, unvernünftig dosiert

ausschnitt der installation "begehbares Bild" 2002

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Arbeiten aus der Reihe „begehbare Bilder“ 2002

Die Installation symbolisiert das Leben, den ewigen Kreislauf von Kommen und Gehen, Veränderung und Beweglichkeit.

Sie besteht aus einzelnen Objekten, die miteinander kombiniert, ein begehbares, dreidimensionales Bild entstehen lassen, welches immer wieder neue Ansichten zeigt, je nach individuellem Blickwinkel des Betrachters. Dieser entscheidet selbst, durch seine Position im Raum und durch seine physische Erscheinung, welche Bilder sich ihm eröffnen. Die Transparenz verschiedener Objekte lässt eine Vielzahl von Durchblicken und Überlappungen zu, welche die Möglichkeit der Bildentstehung vervielfacht. Jede neue Umgebung oder Räumlichkeit, in der die Installation aufgebaut wird, fordert von mir erneut eine Veränderung in der Konstellation der Objekte. Teilweise kommen neu entstandene Arbeiten hinzu und andere werden vorübergehend nicht verarbeitet. Jeder Aufbau wird durch mich mit neuer Erfahrung und meiner aktuellen Präsents gespeist. Dadurch bleibt die Installation lebendig und in ständiger Entwicklung.